Mehr als Self-Care: Mit Büchern entspannen

Von Katharina Sabetzer


Eine halbe Stunde lang lesen pro Tag – das sollte doch eigentlich machbar sein. Und trotzdem bleibt das sorgfältig ausgesuchte Buch häufig unberührt liegen. Was hält uns also davon ab, regelmäßig zu lesen?


Selfcare-lesen-Mygiulia

Lesen zur Beruhigung beginnt im Kopf. Wem das persönliche Zeitmanagement schon über den Kopf wächst, wer sich vor lauter Self-Care-Verpflichtungen zwischen Yoga und gesunder Ernährung nun also auch noch das Lesen als weiteren Tagesordnungspunkt auf seine Wellness-To Do-List schreibt, erzielt womöglich den gegenteiligen Effekt. Das Gefühl, lesen zu müssen ist nur ein weiterer Motor zur Beschleunigung des Hamsterrads.

Nun ist unser Alltag aber oftmals stressig, wir pendeln zwischen Job-Anforderungen, Kinderkrankheiten und dem allgemeinen Zustand der Welt von emotional aufgewühlt bis resignierend frustriert hin und her. Da ist die Vorstellung, sich mit einem Buch ruhig wohin zu setzen, manchmal fast so utopisch wie die Geschichten, die wir eigentlich lesen wollen.

Gibt es also einen Weg, das Lesen tatsächlich als Methode zur Entspannung in unseren Tag zu integrieren?

Der Zauber eines guten Buchs lässt uns reisen, zeigt uns neue Welten, tröstet, unterhält oder wühlt uns auf – und hilft uns auch dabei, zur Ruhe zu kommen.

Self-Care Ritual: Lesen

Es gibt zahlreiche Studien und Forschungsprojekte, die dem Lesen positive Auswirkungen auf unser Körperbefinden und auch auf unsere Psyche bescheinigen: Vom besseren Schlaf über reduzierten Puls bis hin zur Unterstützung in sozialen Beziehungen reicht die Liste an Vorteilen, die das Lesen von Büchern mit sich bringt.


An der Yale University hat man über zwölf Jahre hinweg mehr als 3.000 Personen begleitet und dabei herausgefunden, dass die Lebenserwartung jener Personen, die wöchentlich mehr als 3,5 Stunden gelesen haben, um 23 Prozent höher lag. Aber auch jene Proband*innen, die weniger als 3,5 Stunden pro Woche gelesen hatten, durften sich über eine höhere Lebenserwartung freuen. Hauptsache also, man liest?

Warum sollten wir lesen?

Weil es kaum etwas Schöneres, Inspirierenderes und Unterhaltsameres gibt, als ein Buch zu lesen. Weil man in den Geschichten abtauchen kann, mit Menschen mitfühlen und mitleben kann, ohne sich von der eigenen Couch wegbewegen zu müssen. Weil es guttut und das Gehirn in Bewegung versetzt. Weil es glücklich macht, wenn man einen neuen Aspekt der Welt entdeckt. Ist das nur unsere bescheidene Meinung?

Lesen reduziert Stress


Die Konzentration auf ein Thema sowie das (vorübergehende) Ausblenden des Trubels rund um uns herum lassen schon nach wenigen Minuten mit einem Buch in der Hand den Atem ruhiger werden und die Frequenz des Pulsschlags sinken, wie in unterschiedlichen Settings auch wissenschaftlich untersucht wurde.

Hinzu kommt auch der positive Effekt auf unser Gehirn: Wer regelmäßig liest, beugt Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz vor und kann sich eben über eine höhere Lebenserwartung freuen.

Lesen lässt uns Neues entdecken


Vor Jahren, als man noch nicht mit einem schnellen Griff zum Telefon nahezu jede Frage in Sekunden beantwortet bekam, waren Bücher und Geschichten oftmals ein Tor zu anderen Welten: Historische Zeitreisen in längst vergangene Epochen, die andere Sitten und Lebensweisen wiederauferstehen lassen. Oder wir gewannen Einblick in das Leben von japanischen Jugendlichen. Oder von südamerikanischen Familien. Oder von irischen Einwanderern in den USA.

Auch wenn wir die Antworten auf unsere Fragen an die Welt heute lieber digital suchen, bildet uns Lesen immer noch weiter. Wir unternehmen mithilfe von Büchern weiterhin Reisen durch die Zeit und rund um den Globus, wir lernen neue Begriffe, Orte und Verhaltensweisen kennen. Sowohl die Sprache als auch die beschriebenen Geschichten prägen unser Bild von der Welt und tragen zum Wissensgewinn bei. Und schließlich lernen wir gerade auch beim Lesen, jene Fragen an die Welt überhaupt erst zu formulieren.

Wer häufig liest, wird auch bemerken, wie sich die eigene Sprache und der Wortschatz verändern. Lass Dich mal eine halbe Stunde auf einen spannenden Roman ein und beantworte danach Deine E-Mails. Du wirst sehen, die Wörter werden nur so aus Dir herauspurzeln, Deine Sätze werden länger und vielfältiger und nicht mehr im Stakkato eines Social Media-Postings formuliert sein.

Lesen macht uns empathischer


Wenn wir beim Lesen fiktive Situationen erleben, reagiert unser Körper mit der Geschichte mit: Wir freuen uns über ein Happy End zwischen zwei Liebenden, wir runzeln die Stirn wie die skeptische Hauptdarstellerin, wir bekommen Lust auf Pancakes zum Frühstück oder wir fiebern bei einer heftigen Diskussion mit.

Emotionen, die unsere Held*innen in den Büchern erleben, schulen unser eigenes Empfinden. Wir vergleichen beim Lesen unser Verhalten mit dem der Charaktere – in einem geschützten Rahmen. Wir bewundern mutige Frauen, wir verstehen besorgte Elternteile, wir entdecken Wege über unsere eigenen mentalen Hürden, wir lernen den Umgang mit Krisen: weil die Personen in unseren Büchern unterschiedliche Situationen erleben, verarbeiten und schließlich abschließen können. Weil wir so Modelle der Bewältigung kennen lernen. Egal, ob wir sie schlussendlich für uns selbst übernehmen oder dadurch einfach verstehen lernen, warum andere Menschen so handeln wie sie handeln.

Vor allem der Konsum von fiktiven Geschichten soll uns empathischer machen als jene Personen, die überwiegend Fachliteratur konsumieren. Das Schulen des Perspektivenwechsels tut unserem sozialen Miteinander jedenfalls sehr gut.


„The novel matters because it connects us with the experiences of people we have never met, times we have never seen, places we have never visited. The novel matters not only because of the stories it brings alive, but also the silences it dares to explore.”

hält die Schriftstellerin Elif Shafak in einem Essay über die Bedeutung von Büchern in turbulenten Zeiten fest und ergänzt: „The novel matters because it punches little holes in the wall of indifference that surrounds us.”

Das Einfühlen in fiktive Situationen kann auch bei depressiven Symptomen (ergänzend zur therapeutischen Behandlung) helfen. Zu diesem Zweck gibt es etwa in Großbritannien das Projekt „Reading Well“.




Lesen schenkt uns eine Auszeit


Egal, ob man mit Harry Potter übers verschneite Gelände von Hogwarts läuft oder durch Elena Ferrantes Augen die Veränderungen im Neapel der Nachkriegszeit verfolgt – wenn wir in guten Geschichten versinken, vergessen wir für einen Augenblick die Welt um uns herum.

Und gönnen unserem (digital) gestressten Kopf eine Pause.

Sich von einer guten Geschichte ablenken zu lassen, die Anforderungen und Verpflichtungen des realen Lebens für einen Moment außen vor zu lassen, kann – in gesundem Ausmaß angewandt – tatsächlich zu besserer Bewältigung unserer Aufgaben beitragen.




Welche Bücher soll man lesen?

Wie wäre es mit allem, worauf Du Lust hast?

Falls Du Dich in letzter Zeit schlechter auf Bücher oder lange Texte konzentrieren konntest, könntest Du Dir Dein nächstes Buch nach dem Lustprinzip aussuchen. Manchmal reicht schon ein gut gestaltetes Cover, um uns neugierig zu machen. Oder wir greifen zum neuen Buch jener Autor*innen, die uns schon in der Vergangenheit gut unterhalten haben.


Dich spricht der Klappentext eines Liebesromans, mit dem Du Dich niemals in der Öffentlichkeit zeigen würdest, an und Du platzt vor Neugier, wie sich diese Geschichte entwickelt? Dann lies das Buch!

Manche lassen sich gerne von Bestsellerlisten und Literaturbeilagen inspirieren, oder fragen Freundinnen oder andere Menschen, deren Urteil sie vertrauen. Zahlreiche Printmedien verschicken wöchentlich Literaturtipps als Newsletter, für beinah jedes Literaturgenre gibt es einen eigenen Blog.

Verlässliche Inspiration für englischsprachige Literatur findest Du auch bei den Buchklubs von Reese Witherspoon, Emma Roberts und Florence Welch. Unsere aktuellen Buchtips findest du weiter unten.

Für diejenigen unter uns hier, die sich gerade sehr erschöpft fühlen beim Gedanken an das Buch, das schon so lang auf dem Nachttisch liegt, dass es schon mit einer leichten Staubschicht überzogen ist, gibt es Abhilfe: "Lass es liegen und nimm Dir eine andere Geschichte aus dem Bücherregal!"

Überleg mal: Lesen ist ein durch und durch individuelles Erlebnis. Man liest nur für sich. In seinem eigenen Tempo. Je nachdem, wie man sich gerade fühlt. Und manchmal ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für diesen einen Text. Vielleicht kommt er in zwei Jahren, vielleicht aber auch nie.


Nicht jede Zeit passt zu jedem Buch. Manchmal fühlt man sich eben gerade nicht nach genau jener Geschichte, die zwar das Feuilleton beschäftigt, aber für Deine Leselust abträglich wäre.

Umgeben von Listen an Büchern, die man gelesen haben muss, kann man schon mal den Blick aufs eigene Lese-Bedürfnis verlieren. Aber genau dieses Bedürfnis kann an einem Tag vielleicht nur ein Krimi stillen. Oder Thomas Manns „Zauberberg“. Oder Kurzgeschichten von Alice Munro. Oder das aktuelle Buch von Cecilia Ahern.





Wann findest Du Zeit zum Lesen?

Lesen dauert. Und dann ist die Zeit ohnehin schon knapp. Der Tag hat doch schon so viele Programmpunkte und nun soll auch noch eine halbe Stunde oder mehr für Lesen darin Platz finden?

Jeder Mensch stellt sich den idealen Ort und die perfekte Zeitspanne, in der man in einem Buch versinkt, anders vor. Das klischeehafte Lese-Ideal – der Sonntagnachmittag auf der Couch in der blank geputzten Wohnung, nachdem alle To Dos von unserer Liste abgearbeitet sind und wir uns endlich, endlich zwei oder drei oder vier Stunden ungestörtem Lesegenuss hingeben können – tritt doch in Wahrheit so selten ein, da hat man ja schon längst wieder vergessen, an welcher Stelle man das Buch zuletzt weggelegt hatte.

“Much like being a morning person or a regular exerciser, the ability to read in undisturbed spells is still upheld as a sign of virtue. In our distracted digital times, the skill seems more potent than ever.”

schreibt die Journalistin Phoebe Lovett in ihren Gedanken über “The Right Way To Read” und gesteht in weiterer Folge ein, dass ihre Art zu lesen als Teil ihres kreativen Prozesses nahezu erratisch sei, jedenfalls weit entfernt von diesem idealisierten Lese-Klischee.

Wer (wieder) häufiger lesen möchte, tut meist gut daran herauszufinden, was ihn/sie vom Lesen abhält: Langweilt das aktuelle Buch? Ist es in der Wohnung zu laut? Schläft man beim Lesen immer ein? Je niedriger die Hemmschwelle, desto leichter gewöhnen wir uns wieder ans regelmäßige Lesen.

Ideen wie Du den (Wieder- ) Einstieg ins Lesen findest


  • Mit leichter Lektüre starten, die mit einfacher Sprache unterhält.

  • Für den Anfang nur kleine Leseportionen vornehmen: Kurzgeschichten etwa oder Essays, ein eher dünnes Buch statt eines 500 Seiten-Wälzers oder auch nur mal drei bis fünf Seiten lesen und dann das Buch wieder zur Seite legen.

  • Fixe Zeiten, an denen man Zeit zum Lesen findet: gleich nach dem Munterwerden in der Früh, vielleicht in den 30 Minuten vor dem Schlafen gehen, oder 15 Minuten in den öffentlichen Verkehrsmitteln, oder beim Spazieren gehen eine Geschichte anhören.

  • Offenheit für Neues, auch Digitales: Audiobooks sind eine Alternative, wenn die Augen nach einem Arbeitstag vor dem Computerbildschirm zu müde sind, um sich auf kleingedruckte Buchstaben konzentrieren zu können. Außerdem ermöglichen sie das mobile Konsumieren von Geschichten.

Sei in jedem Fall geduldig mit Dir – und mit dem Buch, das Du ausgewählt hast: Wir sind umgeben von digital erzählten Geschichten, sei es via Social Media oder via Netflix, deren Tempo und Dramaturgie sich häufig von klassischer Literatur unterscheiden. Manchmal dauert es einfach, bis sich unser Gehirn an den langsameren Aufbau eines gedruckten Buchs gewöhnt. Das stressige Arbeitsleben und die herausfordernde Nachrichtenlage strapazieren dazu noch zusätzlich unsere Fähigkeit, uns zu konzentrieren.

Lesen ist ein Genuss inmitten dieses Trubels. Ein Erlebnis in Deinem individuellen Tempo. Ein Wellness-Programm ohne den Druck der Selbstoptimierung. Eine einfach umzusetzende Methode zur Entspannung, die neue Wege und Welten eröffnet.


Weißt Du noch, wann Du das letzte Mal beim Lesen Zeit und Raum rund um Dich vergessen hast? Wann Dich die Handlung eines Buchs zu Tränen gerührt hat? Bei welchem Buch musstest Du kürzlich mehrmals laut auflachen?


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Unsere Buchtipps


Wir haben unsere Bücherregale und Wunschlisten durchforstet, um Dir Bücher, die uns inspiriert haben, Bücher von und über starke Frauen und auch Bücher, die unsere Auszeiten unterstützen, zusammenzustellen.

Wir sind natürlich auch neugierig, welche Geschichten Dich faszinieren: Schreib uns doch an hallo@mygiulia.de, was Du gerade liest!

Bücher von Autorinnen, die uns gut unterhalten haben:

Isabel Bognan- Der Pfau-MyGiulia

Isabel Bogdan: „Der Pfau“

Kiepenheuer & Witsch, 2016


Tiefer Winter, ein englischer Landsitz und ein verrückt spielender Pfau: Eine Gruppe Banker zieht sich für ein Teambuilding-Wochenende aufs Land zurück und nichts läuft wie geplant. Absolut unterhaltsam und besonders für Lese-„Wiedereinsteigerinnen“ empfohlen.


Maria Semple-Wo steckst du bernadette-MyGiulia

Maria Semple: „Wo steckst Du, Bernadette?“

btb, 2019


Es gibt doch tatsächlich lustige, unperfekte Protagonistinnen, die nicht peinlich von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern: Bernadette ist so eine. Ein unkonventionelles und amüsantes Buch.


Marry ann Shaffer-Annie Barrows- Deine Juliet-MyGiulia

Mary Ann Shaffer, Annie Barrows: „Deine Juliet“

btb, 2018


Das Buch sieht aus wie eine Schmonzette, bietet aber wesentlich mehr. Kurzweilig geschrieben, humorvoll, mit Tiefgang und Happy End – eine angenehme Sonntagnachmittagslektüre.



Jane Gardam-Ein untadeliger Mann-MyGiulia

Jane Gardam: „Ein untadeliger Mann“

Hanser Berlin, 2015


Noch mehr britische Lebenskultur, diesmal aus der Perspektive des frisch verwitweten Edward Feathers. Unterhaltsam zu lesen mit interessanten Einblicken ins British Empire.



Gertraut Klemm- Hippocampus-MyGiulia

Gertraud Klemm: „Hippocampus“

Kremayr & Scheriau, 2019

Ein Roadtrip durch Österreich, um das verklärte Bild einer vergessenen Autorin der feministischen Avantgarde zurecht zu rücken, und dazu noch eine Protagonistin, die einem beim Lesen immer nur phasenweise sympathisch ist. Die Reise, die sich zu einem Rachefeldzug entwickelt, ist jedoch unterhaltsam, klischeebefreit und vor allem augenöffnend ohne moralisch mit dem Finger zu zeigen.

Bücher von Autorinnen, die uns zum Nachdenken angeregt haben:

Elif Shafak-der geruch des paradieses-MyGiulia

Elif Shafak: „Der Geruch des Paradieses“

Kein & Aber, 2017


Selten wurden aktuelle Fragen unserer Zeit so interessant in eine fiktive Geschichte gewoben – und man wird noch dazu mit einer klugen Frau als Protagonistin belohnt.



Siri Hustvedt- Leben denken Schauen-MyGiulia

Siri Hustvedt: „Leben, Denken, Schauen“

Rowohlt, 2015


In dieser Essay-Sammlung folgen wir Siri Hustvedts Gedanken, angefangen beim eigenen Körper über psychologische bis hin zu kunsttheoretischen Fragestellungen.


Bücher von Aurorinnen, die wir in den nächsten Wochen lesen möchten:


Elizabeth Strout-Oh William-MyGiulia

Elizabeth Strout: „Oh, William!“

Luchterhand, 2021


Lucy ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, die die zweite Hälfte ihres Lebens als Witwe und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern durchlebt. Eine überraschende Begegnung führt sie dazu, sich wieder mit William, ihrem ersten Ehemann, zu verbinden.


Nava Abrahimi- das paradies meines Nachbarn-MyGiulia

Nava Ebrahimi: „Das Paradies meines Nachbarn“

btb, 2020


Ali glaubt, seine Vergangenheit im Iran weit hinter sich gelassen zu haben. Dann erreicht ihn die Nachricht eines Unbekannten. Und alles, woran er bislang festgehalten hat, gerät ins Wanken. Ein Roman über das Fremde in uns selbst und über die Verantwortung, die wir für andere haben.


Rachel Cusk-Der andere Ort-MyGiulia

Rachel Cusk: „Der andere Ort“

Suhrkamp, 2021


Der andere Ort ist ein atmosphärisch hoch entzündliches Kammerspiel. Rachel Cusk erzählt darin von weiblichem Schicksal und männlichem Privileg, von der dramatischen Geometrie menschlicher Beziehungen und von Kunst, die uns retten - oder zerstören kann.


Sally Rooney-Normale Menschen-MyGiulia

Sally Rooney: „Normale Menschen“

Luchterhand, 2020


Die junge Autorin Sally Rooney ist der Shooting-Star der europäischen Literatur, sie wurde als ›J.D.Salinger der Snapchat-Generation‹ bezeichnet. Ihr Roman "Normale Menschen" ist eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex und Macht.




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Unsere Autorin


Katharina Sabetzer ist seit mehr als 15 Jahren in der Kommunikationswelt tätig. Sie lebt und schreibt in Wien und in der Steiermark und ist Inhaberin der Kommunikationsberatung Erzählbar mit Sitz in Wien.

Kontakt: www.erzählbar.at



Noch mehr Inspiration findest du auf Instagram @mygiulia_de